LERNEN IN UNSERER SCHULE

Wegweisend für die pädagogische Arbeit sind die gegenwärtigen Erkenntnisse von Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther und von Reformpädagogen wie Maria Montessori, Rebecca und Mauricio Wild, Jesper Juul u.a.

Lernen wird an unserer Schule anders als üblich organisiert, es passiert auf vielfältige Weise…

Selbstbestimmtes Lernen: Die Kinder verdienen unseren vollen Respekt als Menschen. Deswegen hat jede/r SchülerIn die Freiheit zu wählen, mit welchem Thema er/sie sich wann, mit wem und wie lange beschäftigt. In jedem Kind steckt von Natur aus ein Drang zum Lernen und Forschen. Durch eine geeignete Lernumgebung und gut strukturierte Lernmaterialien erwirbt sich jedes Kind Wissen in seinem eigenen Tempo. Lernbegleiter schaffen den achtsamen, vertrauensvollen Rahmen und unterstützen dabei.

Sozial- und Selbstkompetenz: Freiheit schließt Disziplin und Verantwortung nicht aus – im Gegenteil. Die Kinder sind nicht frei von Regeln. Sie lernen schon früh für eigene Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen, respektvoll miteinander umzugehen und Konflikte konstruktiv zu lösen.

Teamfähigkeit: die Schüler/innen lernen in altersgemischten Gruppen, inspirieren sich gegenseitig und lernen voneinander – Teamgeist statt Konkurrenzkampf.

Demokratische Mitbestimmung soll zu Selbstverantwortung führen. Die SchülerInnen gestalten ihren schulischen Alltag mit. Sie lernen ihre Anliegen vorzubringen und Verantwortung für die Regeln und deren Einhaltung zu übernehmen.

Keine Noten: Die Entwicklung und die Tätigkeiten des Kindes/Jugendlichen werden protokolliert. Vor den Sommerferien gibt es für jede/n Schüler/in einen persönlichen Jahresbericht über das vergangene Schuljahr.

Lernen an der Wirklichkeit: Wissensaneignung passiert u.a. durch Besuche von SpezialistInnen, die den Schüler/innen ihr Fachwissen zur Verfügung stellen und durch Exkursionen und Projekte.

Bewegung und Spiel als Lernprinzip: Die SchülerInnen haben absolute Bewegungsfreiheit – die Basis dafür, dass Lernen gründlicher, ausdauernder und mit mehr Begeisterung statt findet. Wenn Bewegung im Spiel ist, werden die motorischen Zentren des Gehirns aktiviert und nebenbei Stress abgebaut. Dem Spielen messen wir eine große Bedeutung bei. Spielen ist an die Emotion Freude gekoppelt. Dabei erarbeiten sich die Kinder ihre sozialen Kompetenzen.

„Das Spiel ist die Arbeit der Kinder.“ (Maria Montessori)